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Energiewende : Erfolge sind bereits zu verbuchen

2022 soll der letzte Meiler in Deutschland vom Netz gehen, somit steigt Deutschland aus der Kernenergie aus. Die Energiewende ist ein allgemein scharf diskutiertes Thema, bei dem sich die Meinungen der Politik und der der Wirtschaft oft gegenüber stehen.

2022 soll der letzte Meiler in Deutschland vom Netz gehen, somit steigt Deutschland aus der Kernenergie aus. Die Energiewende ist ein allgemein scharf diskutiertes Thema, bei dem sich die Meinungen der Politik und der der Wirtschaft oft gegenüber stehen.

Meist geht es bei den Diskussionen auch um die Preise, da steigende Kosten zu den Sorgen der Verbraucher gehören. Dennoch soll das Ziel, nachhaltige und emissionsarme Energiequellen zu etablieren, nicht vernachlässigt werden.
Die aktuell publizierten Quartalszahlen des Energieunternehmens RWE können nun zeigen, wie positiv sich die Energiewende in Deutschland entwickelt, auch wenn dies für das Unternehmen negative Folgen hat.
Die Stromerzeugung durch erneuerbare Energien ist nämlich bereits so weit fortgeschritten, dass der Umsatz von RWE durch konventionelle Stromerzeuger, seit dem Vorjahr um 62 % gefallen ist. Der Verlust entspricht einem Nettoerlös von 38%. Grund dafür sind einerseits die gesunkenen Börsenpreise für Strom, angesichts der wachsenden Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien und die abnehmende Rentabilität herkömmlicher Kraftwerke.
Daher muss RWE, aber auch sein Konkurrent Eon, Kraftwerke vorerst stilllegen.
Kraftwerke werden derzeit allgemein bereits weniger beansprucht. In vielen Fällen nur noch, um Verbrauchsspitzen abzudecken.

Die zur Zeit erhöhten Strompreise werden fallen, bzw. sich den Preisen der konventionellen Energien anpassen, sobald die Stromerzeugung erneuerbarer Energien weiter ansteigen. Derzeit liegen nämlich erhöhte Steuern auf dem nachhaltig erzeugtem Strom, jene staatlichen Subventionierungen entfallen also, sobald genügend Strom aus erneuerbaren und nachhaltigen Quellen zur Verfügung steht. Wichtig hierfür ist allerdings, dass die bereits vorhandenen Offshore-Windanlagen an das Stromnetz angeschlossen werden.