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Überraschende Ergebnisse bezüglich renaler Denervation

Die ersten Ergebnisse der neuen Studie zur renalen Denervation sind anders als von der Fachwelt erwartet.

Das Unternehmen Medtronic gab nun erste Ergebnisse der SYMPLICITY-HTN-3-Studie bekannt, die die Begeisterung der Fachwelt für den Nutzen von renalen Denervationen minimieren sollte. Die Überzeugung, dass die Methode von gutem Nutzen sei baut auf kleine Studien der vergangenen Jahre, in denen teils signifikante Blutdruckeffekte registriert werden konnten.

Die ersten Ergebnisse der neuen Studie zur renalen Denervation sind anders als von der Fachwelt erwartet.

Das Unternehmen Medtronic gab nun erste Ergebnisse der SYMPLICITY-HTN-3-Studie bekannt, die die Begeisterung der Fachwelt für den Nutzen von renalen Denervationen minimieren sollte. Die Überzeugung, dass die Methode von gutem Nutzen sei baut auf kleine Studien der vergangenen Jahre, in denen teils signifikante Blutdruckeffekte registriert werden konnten.

In der neuen Studie wurde das Verfahren namens renale Denervation untersucht, jenes bei Patienten die an arterieller Hypertonie (systolischer Blutdruck höher als 140mmHg oder diastolischer Blutdruck höher als 90mmHg) leiden, eingesetzt wird.
Die Nervenfasern des sympathischen Nervensystems, die sich innerhalb der Gefäßwände der Nierenarterien befinden, werden dabei mittels Elektroden, die mithilfe von Kathetern an die richtige Stelle durch die Nierenarterien geschoben werden, verödet.
Mehr als 500 Patienten nahmen an der Studie teil und unterzogen sich dieser Prozedur oder der Sham-Prozedur. Bei letzterer Behandlungsmethode wird zwar ein Katheter in die Arterie eingeführt, aber es wird keine Verödung vorgenommen.
Ziel der SYMPLICITY-HTN-3 war es, dass sich der systolische Blutdruck der Patienten ein halbes Jahr nach der Verödung um 15mmHg verbessert, im Gegensatz zu den Sham-Prozedur-Patienten.
Das dieses Ergebnis nun nach ersten Auskünften von Medtronic nicht erreicht werden konnte, überrascht aufgrund der vorangegangenen Studien, auf dessen Grundlage bereits vorzeitig ein Zertifizierungsprogramm für Renale Denervations-Zentren auf die Beine gestellt wurde, jenes für 2014 vorgesehen war.

Detaillierte Auskünfte über die Ergebnisse der SYMPLICITY-HTN-3 werden für die Jahrestagung des American College of Cardiology im März erwartet.

Da allerdings der primäre Sicherheitsendpunkt erreicht werden konnte und der Nutzen bereits festgehalten werden konnte, müssen keine voreiligen Entschlüsse getroffen werden.